Südschulen-Kinder können sich endlich wieder austoben
2025 | 09

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Aachener Zeitung vom 01. September 2025

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Jörg Abels / Aachener Zeitung

Die Pausenglocke ist nicht zu überhören. Es dauert nur wenige Momente, bis die ersten Jungs und Mädchen der KGS Südschule voller Vorfreude aus ihren Klassenzimmern auf den neu gestalteten Schulhof stürmen und die Spielgeräte in Beschlag nehmen. Vergessen sind die Einschränkungen während der rund einjährigen Umbauzeit, in der die rund 260 Schülerinnen und Schüler nur einen Bruchteil des Pausenhofes nutzen konnten. „Wir mussten die Pausen aus Platzgründen sogar in zwei Schichten einlegen“, erinnert sich Schulleiterin Susanne Senhen. Doch das ist Schnee von gestern.

Für rund 1,2 Millionen Euro hat die Stadt Düren den früher doch einer grauen Asphaltwüste gleichenden Pausenhof der Südschule in den vergangenen Monaten nach Plänen des Landschaftsarchitekturbüros Reepel Schirmer in eine zeitgemäße und auch optisch ansprechende Spielfläche verwandelt, bei der Ruhepole nicht zu kurz kommen.

Quelle: Aachener Zeitung

Vertreter der Stadt Düren, allen voran Bürgermeister Frank Peter Ullrich (Bildmitte), der Schule und des Planungsbüros übergaben am Montag offiziell den neu gestalteten Pausenhof der Südschule. Foto: Jörg Abels

Die Umgestaltung des Pausenhofes der Südschule ist die teuerste in der jüngeren Vergangenheit der Stadt, wobei Manfred Berger, Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen betont, dass das Geld nicht allein in die Spielfläche investiert wurde, sondern auch in die Entwässerung. Und auch an dem nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten und 1952 wiedereröffneten Gebäude aus dem Jahr 1900 musste an der einen oder anderen Stelle Hand angelegt werden.

Im Mittelpunkt aber steht der umgestaltete Pausenhof, der nun nicht mehr nur über eine Kletterspinne verfügt, sondern auch über ein großes Klettergerüst mit einem Fallschutz aus Holzhackschnitzeln. Darüber hinaus finden die Kinder noch verschiedene Angebote, um sich auszupowern. Neben einem klassischen Basketballkorb unter anderem sogenannte Balltrichter und Ballflüsterer, erklärt Michael Reepel, der auch auf verschiedene Sitzgelegenheiten und zwei Hängematten verweist. Sitzgelegenheiten und Tisch-Bank-Kombinationen finden sich vor allem im Schatten der vorhandenen, groß gewachsenen Bäume, neben denen auch gut ein Dutzend neuer gepflanzt wurde, um den Schulhof noch grüner zu gestalten.

Quelle: Aachener Zeitung

So trist sah der Pausenhof der Südschule vor der Umgestaltung aus. Foto: Landschaftsarchitekturbüro Reepel Schirmer

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